Rikes blaue Welt voller Gedichte und Geschichten
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Riko in the real world


Ich war immer klein


Wobei ich das nicht körperlich mein


Sondern so im Vergleich


Ich anderen nicht mal bis zur Hüfte reich


Und weil ich Menschen oft nicht verstehe


Ich ihnen am liebsten aus dem Wege gehe


Das hat bisher auch einigermaßen geklappt


Ich habe zwar eine schreckliche Schulzeit gehabt


Aber irgendwie habe ich sie überstanden


Ich kenne es bei „Vertrauenslehrern“ zu landen


Weil ich mich irgendwie falsch verhalten


Ich habe gelernt dort auf Durchzug zu schalten


Weil diese Lehrer es eh nicht interessiert


Warum ich so verwirrt


Durch die Schule renne


Als ob ich innerlich verbrenne


Inzwischen habe ich diesen Ort verlassen


Will mich einpassen


Denn in dieser Welt, die sich mir nun zeigt


Bin ich eher geneigt


Zu existieren


Ich kann mich nur verlieren


Ich stehe nur dazwischen


Kann mich nicht unter die Leute mischen


Denn ich weiß nicht wie


Ich bin nicht die


Die mit einem strahlenden Gesicht


Mit allen spricht


Zu wem soll ich mich stellen


Ich kann keine Entscheidung fällen


Zu wem soll ich mich wenden


Wann sollte ich ein Gespräch beenden


Wer will überhaupt etwas von mir


Was mach ich hier


Ich würde so gerne etwas sagen


Aber kann die Sinneseindrücke nicht ertragen


Ich würde so gerne dazu gehören


Aber ich kann nur stören


Weil ich nicht verstehe


Die Welt anders sehe


Das alles nicht begreife


Deswegen versteife


Ich mich nicht mehr bewege


Doch den Wunsch hege


Zu verschwinden


Niemand soll mich finden


Plötzlich bereiten


Mir so viele Dinge Schwierigkeiten


Es ist schwer in zwei Welten zu leben


Ich bin umgeben


Von einer Wand


Ich habe Angst vor allem was Unbekannt


Probleme mit Interaktion


Und Kommunikation


In Gesprächen mit Leuten


Weiß ich nicht was all die Dinge bedeuten


Die zwischen den Zeilen


Verweilen


Mein Selbstvertrauen hat sich eh irgendwo verkrochen


Es ist auf dem dünnen Eis eingebrochen


Ich tapse durch die neu entdeckte Welt


Aber man fällt


So oft


Ich hatte gehofft


Ich würde es irgendwie schaffen


All das zu raffen


Ich stürze nieder


Und probiere es wieder


Ich kann keine Wunder erwarten


Man kann auch im Kleinen starten


 


Oh mein Gott, ich fliege


Ich habe das Gefühl, dass ich nie mehr unten liege


Ich habe das Gefühl ich könnte Berge versetzen


Und gleichzeitig


Möchte ich mich selbst verletzen


Die letzten Tage waren nahezu perfekt


So viel Planung drin gesteckt


Und es ist voll aufgegangen


Unsere Stimmen klangen


Durch einen großen Saal


Die Wahl


Unserer Worte hat gepasst


Ohne Rast


Bin ich durch die Tage gerannt


Und dabei erkannt


Dass unter meinen Händen


Trotz all den Wänden


Etwas gedeihen kann


Ich war dran


Zu gestalten


Und Reden zu halten


Und alles ist gelungen


Manches ist uns gar ganz entsprungen


Und hat uns nur noch höher gehoben


So viele loben


Nun unser Werk


Ich bin auf einem Berg


Und auf einen Berg folgt bekanntlich ein Tal


Da hab ich keine Wahl


Und doch kann ich hoffen


Dass all die Menschen, die ich getroffen


Und die Erinnerungen daran


Den Bann


Brechen


Ich weiß doch, ich kann sprechen


Warum tue ich es nicht immer?


Mal ist es schlimmer


Und manchmal auch ganz gut


Gestern bewies ich Mut


Ich habe mich rein getraut


Obwohl ich noch niemanden erschaut


Für andere wäre das eine Kleinigkeit


Und ich hielt dem auch nur eine kurze Zeit


Stand


Bevor ich verschwand


Aber für mich war das ein Anfang


Ich bin ein bisschen stolz, dass mir das gelang


Man kann auch in kleinen Schritten


In mitten


Der Leute treten


Natürlich könnte ich beten


Dass ich bald keine Probleme mehr habe


Andererseits ist es auch eine Gabe


Hindernisse zu übersteigen


Die sich anderen nicht mal zeigen


Und ansonsten habe ich mir einen Satz zurecht gelegt


Wenn Menschen es zu sehr bewegt


Dass ich nicht ins Schema pass


„Ich bin Künstler, ich darf das!“


Und weil jeder Mensch ein Künstler ist


Ist es okay, wenn du anders bist!


1.10.17 19:17
 
Letzte Einträge: Konzentration, Hundekot, Schnee, Engel und Teufel, Macht Kinder mächtig!, Ein Schriftsteller, der nicht schreibt


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