Rikes blaue Welt voller Gedichte und Geschichten
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Jemand, der mich versteht

Ich wünsche mir jemanden, der mich versteht

Der mir nicht das Wort im Mund umdreht

Der in den gleichen Bildern denkt

Dessen Mail sich nicht in meinem Spamordner verfängt

Jemanden, der mich nicht belehrt

Und meint, meine Welt sei verkehrt

Der weiß, dass er die Wahrheit nicht gepachtet

Und damit auch die anderen achtet

Der meine Welt begreift

Und sich meine Hand nicht versteift

Wenn er sie hält

Die Tiefen meines Lebens ausdellt

Jemanden bei dem ich sicher bin

Und nicht nur ich gewinn

9.10.17 10:06


Riko in the real world


Ich war immer klein


Wobei ich das nicht körperlich mein


Sondern so im Vergleich


Ich anderen nicht mal bis zur Hüfte reich


Und weil ich Menschen oft nicht verstehe


Ich ihnen am liebsten aus dem Wege gehe


Das hat bisher auch einigermaßen geklappt


Ich habe zwar eine schreckliche Schulzeit gehabt


Aber irgendwie habe ich sie überstanden


Ich kenne es bei „Vertrauenslehrern“ zu landen


Weil ich mich irgendwie falsch verhalten


Ich habe gelernt dort auf Durchzug zu schalten


Weil diese Lehrer es eh nicht interessiert


Warum ich so verwirrt


Durch die Schule renne


Als ob ich innerlich verbrenne


Inzwischen habe ich diesen Ort verlassen


Will mich einpassen


Denn in dieser Welt, die sich mir nun zeigt


Bin ich eher geneigt


Zu existieren


Ich kann mich nur verlieren


Ich stehe nur dazwischen


Kann mich nicht unter die Leute mischen


Denn ich weiß nicht wie


Ich bin nicht die


Die mit einem strahlenden Gesicht


Mit allen spricht


Zu wem soll ich mich stellen


Ich kann keine Entscheidung fällen


Zu wem soll ich mich wenden


Wann sollte ich ein Gespräch beenden


Wer will überhaupt etwas von mir


Was mach ich hier


Ich würde so gerne etwas sagen


Aber kann die Sinneseindrücke nicht ertragen


Ich würde so gerne dazu gehören


Aber ich kann nur stören


Weil ich nicht verstehe


Die Welt anders sehe


Das alles nicht begreife


Deswegen versteife


Ich mich nicht mehr bewege


Doch den Wunsch hege


Zu verschwinden


Niemand soll mich finden


Plötzlich bereiten


Mir so viele Dinge Schwierigkeiten


Es ist schwer in zwei Welten zu leben


Ich bin umgeben


Von einer Wand


Ich habe Angst vor allem was Unbekannt


Probleme mit Interaktion


Und Kommunikation


In Gesprächen mit Leuten


Weiß ich nicht was all die Dinge bedeuten


Die zwischen den Zeilen


Verweilen


Mein Selbstvertrauen hat sich eh irgendwo verkrochen


Es ist auf dem dünnen Eis eingebrochen


Ich tapse durch die neu entdeckte Welt


Aber man fällt


So oft


Ich hatte gehofft


Ich würde es irgendwie schaffen


All das zu raffen


Ich stürze nieder


Und probiere es wieder


Ich kann keine Wunder erwarten


Man kann auch im Kleinen starten


 


Oh mein Gott, ich fliege


Ich habe das Gefühl, dass ich nie mehr unten liege


Ich habe das Gefühl ich könnte Berge versetzen


Und gleichzeitig


Möchte ich mich selbst verletzen


Die letzten Tage waren nahezu perfekt


So viel Planung drin gesteckt


Und es ist voll aufgegangen


Unsere Stimmen klangen


Durch einen großen Saal


Die Wahl


Unserer Worte hat gepasst


Ohne Rast


Bin ich durch die Tage gerannt


Und dabei erkannt


Dass unter meinen Händen


Trotz all den Wänden


Etwas gedeihen kann


Ich war dran


Zu gestalten


Und Reden zu halten


Und alles ist gelungen


Manches ist uns gar ganz entsprungen


Und hat uns nur noch höher gehoben


So viele loben


Nun unser Werk


Ich bin auf einem Berg


Und auf einen Berg folgt bekanntlich ein Tal


Da hab ich keine Wahl


Und doch kann ich hoffen


Dass all die Menschen, die ich getroffen


Und die Erinnerungen daran


Den Bann


Brechen


Ich weiß doch, ich kann sprechen


Warum tue ich es nicht immer?


Mal ist es schlimmer


Und manchmal auch ganz gut


Gestern bewies ich Mut


Ich habe mich rein getraut


Obwohl ich noch niemanden erschaut


Für andere wäre das eine Kleinigkeit


Und ich hielt dem auch nur eine kurze Zeit


Stand


Bevor ich verschwand


Aber für mich war das ein Anfang


Ich bin ein bisschen stolz, dass mir das gelang


Man kann auch in kleinen Schritten


In mitten


Der Leute treten


Natürlich könnte ich beten


Dass ich bald keine Probleme mehr habe


Andererseits ist es auch eine Gabe


Hindernisse zu übersteigen


Die sich anderen nicht mal zeigen


Und ansonsten habe ich mir einen Satz zurecht gelegt


Wenn Menschen es zu sehr bewegt


Dass ich nicht ins Schema pass


„Ich bin Künstler, ich darf das!“


Und weil jeder Mensch ein Künstler ist


Ist es okay, wenn du anders bist!


1.10.17 19:17


Ich habe Angst

 


Ich habe Angst.


Und ich weiß, dass ich vor vielen unsinnigen Dingen Angst habe, vor denen man keine Angst habe müsste. Ich habe Angst im Dunkeln, weil ich dann nicht sehe, was auf mich zukommt, obwohl ich weiß, dass man häufig gar nicht sehen will, was auf einen zukommt, denn es macht nur Angst.


Und so habe ich Angst davor nicht gut genug zu sein, weil einem heutzutage von Anfang an in der Schule erzählt wird, dass nur die Guten weiter kommen, nur der beste Schulabschluss zählt. Dass man den höchsten NC, den angesehensten Job, das perfekte Leben braucht, um irgendetwas zu erreichen. So habe ich Angst nicht perfekt zu sein und gleichzeitig habe ich Angst vor Perfektion, weil man irgendwann nicht mehr menschlich ist und wenn alle perfekt sind, dann sind doch alle gleich und wer bin ich dann noch?


Ich habe Angst, dass alle gleich gemacht werden, obwohl wir das nicht sind. Nur weil ein Querschnittsgelähmter plötzlich gleich sein soll, kann er noch lange nicht die Treppe hochsteigen und nur weil meine Schwester eine Fahrt nach London geschenkt bekommt, heißt das nicht, dass ich auch gerne nach London möchte. Vielleicht möchte ich lieber auf einen Ponyhof oder doch einfach zuhause bleiben.


Ich habe Angst, dass bei dem Leistungsdruck Menschen auf der Strecke bleiben und nur weil die Wirtschaft wachsen soll, tun wir Menschen das noch lange nicht. Ich habe Angst vor diesem dauerhaften Wachstum, denn irgendwo muss es doch ein Ende geben. Ein Luftballon platzt auch irgendwann, wenn er immer weiter wachsen soll.


Und ich habe Angst vor dem Knall.


Ich habe Angst, wenn ich die Nachrichten einschalte, doch wenn ich sie nicht gucke, wird es ja auch nicht anders. Ich habe Angst, wenn ich spüre wie die Differenzen zwischen den Ländern immer größer werden. Ich habe Angst, wenn ich höre wie notdürftig die Bruchstellen geflickt werden. Ich habe Angst, wenn ich sehe wie viele Konflikte es jetzt schon in dieser Welt gibt. Ich habe Angst, wenn ich meine Geschichtsbücher aufschlage und ich das Gefühl habe, all das passiert gerade wieder.


Ich habe Angst, weil ich die politische Lage, die Positionen, Konflikte, Gruppierungen und Ereignisse nicht mehr überblicken kann. Wer kann das denn noch?


Ich habe Angst, weil die Grenzen zwischen Gut und Böse immer weiter verschwimmen und jeder meint das Richtige zu tun, doch jeder auf seine Weise und jeder versucht einen auf seine Seite zu ziehen. Wo soll ich stehen und wie kann ich das verhindern worauf wir immer weiter zu schlittern?


Ich habe Angst vor den Worten anderer Menschen, weil jeder die Wahrheit für sich beansprucht, man nicht weiß, wem man noch glauben und vertrauen kann und die führenden Kräfte zwar schön und viel und vor allem aber leer reden können, aber nicht schön handeln. Ich habe Angst vor meinen eigenen Worten, weil selbst die beeinflusst sind und vom Nächsten, der sie hört verdreht, missverstanden und gegen mich gerichtet werden.


Ich habe Angst.


Und ich weiß, dass ich vor vielen unsinnigen Dingen Angst habe, vor denen man keine Angst haben müsste. Ich habe Angst davor in ein Flugzeug zu steigen, obwohl viel mehr Menschen bei einem Autounfall sterben, als bei einem Flugzeugabsturz. Ich habe Angst vor Spinnen, obwohl die vor mir bestimmt genauso viel Angst haben, wie ich vor ihnen. Ich habe Angst den Zug zu verpassen, obwohl in einer halben Stunde der nächste fährt.


Aber warum ich keine Angst vor Krieg haben sollte?


Dazu fällt mir nichts ein.



24.9.17 16:28


Sonnenaufgang

Weißt du wie schön die Welt ist? Wenn morgens die Sonne aufgeht 

Der leichte Wind dir die Haare aus dem Gesicht weht 

Wenn das Licht in der Feuchtigkeit auf den Gräsern funkelt 

Das ist Glück, so wird in der Natur gemunkelt

  

Du hast ein Maisfeld im Rücken 

Du bräuchtest dich nur bücken 

Um ein vierblättriges Kleeblatt zu pflücken 

Doch das kann dich gar nicht noch mehr entzücken 

 

Das Glück liegt in diesem einzigartigen Moment 

Wo die Sonne Strahlen in den Dunst brennt 

Der Baum mit den Vögeln wie ein Scherenschnitt da steht 

Und dahinter die Sonne gerade aufgeht 

17.9.17 13:46


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