Rikes blaue Welt voller Gedichte und Geschichten
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Fangt mich auf

Haltet mich bevor ich abstürze

Sichert mich ab

Bevor ich keine Kraft mehr hab

Und mein Leben abkürze

 

Ich will nicht fallen

Haltet mich fest

Wenn mich die Kraft verlässt

Kann ich nicht mehr krallen

 

Und wenn ich falle

Fangt mich auf

Gebt mich nicht auf

Bevor ich auf den Boden knalle

 

Ich will mir nicht das Genick brechen

Ich will doch leben

Könnt ihr mir noch eine Chance geben

Ich schaffe es nicht euch anzusprechen

5.3.17 14:59


Auf Wiedersehen

Da ist dieser Tag, an dem du gehst 

Nicht wieder aufstehst 

Deine Augen bleiben für immer geschlossen 

Das letzte Blut durch deine Adern geflossen 

Während deine Glieder erkalten 

Nie wieder, werde ich deinen Arm halten 

 

Ich weiß, du bist jetzt mit ihm vereint 

Still habe ich um dich geweint 

Es bleibt die Zeit, die wir miteinander verbracht 

Die Momente, in denen ich an dich gedacht 

Und irgendwann werden wir uns wiedersehen 

Weil alle irgendwann gehen 

5.2.17 09:19


Zuhause

Ich liege auf meinem Bett, in meine Bettdecke eingehüllt, meinen Kopf in mein Kuschelkissen vergraben und wünsche mich nach Hause. Ich bin zuhause, umgeben von all meinen Lieblingsgegenständen, an dem Ort zu dem ich einen Schlüssel habe und eine geschlossene Tür, die die Menschen auf der Straße von mir fernhält. In meinen vier Wänden, die mir Schutz bieten vor der Außenwelt, vor den ganzen Dingen, die in dieser Welt passieren und mich doch gar nichts angehen.

Ich bin zuhause und bin es doch nicht. Wenn ich nach Hause komme, die Tür aufschließe und sie hinter mir wieder ins Schloss drücke, bin ich immer noch unterwegs. Es ist so, als wenn ich nie ankomme, obwohl ich schon längst am Ziel bin. Ich bin immer noch unterwegs, auf der Suche nach meinem zuhause. Mein meistgedachter Satz ist sicherlich  „Ich will nach Hause“, egal wo ich bin, wo ich mich befinde. Ich habe Heimweh, nach einem Ort, der nicht zu existieren scheint. Vielleicht, weil er nicht existiert. Mein Zuhause ist nicht mein zuhause, weil es sich nicht so anfühlt. Ich wünsche mich an einen Ort, an dem ich mich sicher fühle, geborgen und willkommen. Ein Ort, an dem ich loslassen kann, fallen lassen und weich lande. Ein Ort, um anzukommen, da zu sein, zur Ruhe kommen, entspannt sein. Wo ich die schwere Winterjacke ablegen kann und mir immer noch warm ist. Wo ich genau weiß, wo was liegt und ich blind durchlaufen könnte ohne irgendwo vorzustoßen. Mein Anker im wogenden Meer der Welt. Meine Tankstelle für Kraft und Energie. Meine Höhle gebaut aus den schönen Erinnerungen meines Lebens zu den wunderbarsten Stoffen gewebt. Der Ort an den ich gehöre. Aber diesen Ort scheint es nicht zu geben.

Mein Zuhause ist nicht mein Zuhause, denn ich kann nicht loslassen, fallen lassen, weil ich nicht weich lande. Ich fühle mich weder sicher, noch geborgen, mir ist nicht warm, ich komme nicht zur Ruhe, denn ich komme nie an. Ich bin unterwegs, in der Welt, in die ich nicht gehöre. Ich bin halt da, weil ich nicht verschwinden kann. Ich atme die Luft, die sich fremd anfühlt. Ich gehöre hier nicht hin. Ich will nach Hause. Ich will nach Hause. Ich will nach Hause.

29.1.17 09:39


Probleme

In unserer Welt gibt es viele Probleme 

Und ich mich ihnen gerne annehme 

Denn ich habe kein ruhiges Gewissen 

Wenn andere ihre Menschenrechte vermissen 

Wenn wir die Umwelt so belasten 

Einige nicht ins Raster passten 

Und andere unter Krieg leiden 

Sich Menschen für den Freitod entscheiden 

Während andere kämpfen müssen, um zu überleben 

Wenn die Reichen den Armen nichts abgeben 

Von ihren Millionengewinnen 

Obwohl diese ihre Kleidung spinnen 

Ich kann nicht ruhig schlafen 

Wenn in unserem Hafen  

Waren ankommen 

Für die andere ausgenommen 

Wenn die Erde ausgebeutet 

Und ihre Lebewesen gehäutet 

Wenn die Natur verdrängt 

Und jeder nur noch an sich selber denkt 

Ich kann nicht leben mit der Ungerechtigkeit 

Die in unserer Welt, zu unserer Zeit

Nun mal existiert 

Ich will dafür sorgen, dass es besser wird 

Ich will Probleme angehen 

Und dafür einzustehen 

Ich will in der Welt etwas bewegen 

Und nicht einfach nur einen Traum zu hegen 

Ich habe zwar einen Traum 

Doch daraus wird kaum 

Etwas wenn ich mich nicht dafür einsetze 

Aber auch nicht, wenn ich mich dafür abwetze 

Was bringt es, wenn ich mich dabei selbst vergesse 

Und mich dabei so sehr auspresse 

Dass nichts mehr bleibt 

Und schon gar nichts, was Früchte treibt 

Ich will für die Probleme Lösungen finden 

Und mich nicht daraus winden 

Wie die „großen Leute“ es tun 

Ich will nicht ruh’n 

Mit dieser Schuld im Nacken 

Ich will es anpacken 

Ich weiß, ich kann keine Bäume ausreißen 

Da kann ich noch so mit Wörtern um mich schmeißen 

Ich kann alleine nicht die Welt retten 

Da liege ich in Ketten 

Auch wenn mir das nicht gefällt 

Ich bin nicht der Held 

Der ich vielleicht gerne wär 

Ich kann versuchen noch mehr 

Zu unternehmen 

Um den Problemen 

Herr zu werden 

Aber vielleicht sollte ich mich mal erden 

Und für ein paar Minuten ausklinken 

Um in den Problemen nicht zu ertrinken. 

Es gibt so viele Probleme, die mir Kopfschmerzen bereiten 

Von Riesigen bis Kleinigkeiten 

Von einfachen Lösungen 

Bis zu Dingen, die noch nie gelungen 

Von Wegen mit Gegenwind 

Bis zu Pfaden, denen man blind 

Folgen könnte 

Von Luxus, den man sich gönnte 

Bis zu Existenzgrenzen 

Und wenn wir diesen Kampf schwänzen 

Kann ich mich selbst im Spiegel nicht mehr ansehen 

Weil mir die Probleme zu Herzen gehen. 

Ich weiß, es ist nicht meine Schuld, dass die Welt so ist 

Aber sie mich doch zerfrisst 

Wenn ich es dabei belasse 

Es bringt nichts, dass ich mich dafür hasse 

Dadurch wird sich nichts verändern 

Ich kann durch diese Welt schlendern 

Oder sie gestalten 

Ich kann anderen die Hand hinhalten. 

Nur weil es so ist, muss es nicht so bleiben 

Ich kann Geschichte schreiben 

Nicht indem ich mich demotiviere 

Damit, dass ich den Kampf eh verliere 

Nur wer es nicht versucht, hat schon verloren 

Wir sind nicht geboren 

Um ausgetretene Wege zu beschreiten 

Sondern die Welt in die Zukunft zu begleiten 

Ich kann nicht in Frieden sterben 

Wenn Glück nur über Scherben 

Der anderen führt 

Wenn manch einer seinen Magen spürt 

Weil er so unglaublich leer 

Und der von anderen so schwer 

Wie soll ich die Last auf meinen Schultern tragen 

Wenn die einen zu schlagen 

Und die anderen auf dem Boden liegen 

Wenn manche für immer schwiegen 

Andere die Geschichten erzählen 

Dabei unwahre Worte wählen 

Wenn Menschen ausgeschlossen 

Andere den Mittelpunkt genossen 

Wenn Zeit für die einen so knapp 

Und ich davon genug hab 

Ich kann sie nicht genießen 

Wenn andere meine Felder gießen 

Und ich die Früchte ernte 

Sie nur entkernte 

Um sie dann wegzuschmeißen 

Auch wenn andere sich um meinen Müll reißen 

Da müssen mir doch Gedanken kommen 

Dass ich mir vielleicht zu viel genommen. 

Mir wird schlecht 

Wenn ihr so über andere sprecht 

Die ihr doch gar nicht kennt  

Trotzdem bei schlimmen Namen nennt 

Wenn wenige über viele urteilen 

Ihre Bewertungen sich festkeilen 

Denn sie haben ja die Macht 

Wer hat sie ihnen gebracht? 

Ich kann nicht schlafen, nicht sterben 

Wenn andere so behandelt werden 

Ich habe kein ruhiges Gewissen 

Wenn so viel weggeschmissen 

Ich will so nicht leben 

Wenn wir mehr nehmen als geben 

Ich kann nicht schweigen 

Ich will Probleme aufzeigen 

Und nicht wegschauen 

Auch wenn viele sich das nicht trauen 

Vielleicht weil sie denken sie sind allein 

Aber das macht nur den Anschein 

Ich kann dir meine Grüße schicken 

Ich will mir aufrichtig in die Augen blicken 

Und mich selber noch leiden 

Ob du das kannst, musst du selbst entscheiden. 

22.1.17 07:19


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