Rikes blaue Welt voller Gedichte und Geschichten
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   18.09.17 16:53
    Schöne Gedanken! :-)

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Sonnenaufgang

Weißt du wie schön die Welt ist? Wenn morgens die Sonne aufgeht 

Der leichte Wind dir die Haare aus dem Gesicht weht 

Wenn das Licht in der Feuchtigkeit auf den Gräsern funkelt 

Das ist Glück, so wird in der Natur gemunkelt

  

Du hast ein Maisfeld im Rücken 

Du bräuchtest dich nur bücken 

Um ein vierblättriges Kleeblatt zu pflücken 

Doch das kann dich gar nicht noch mehr entzücken 

 

Das Glück liegt in diesem einzigartigen Moment 

Wo die Sonne Strahlen in den Dunst brennt 

Der Baum mit den Vögeln wie ein Scherenschnitt da steht 

Und dahinter die Sonne gerade aufgeht 

17.9.17 13:46


Entschuldige

Ach, ich rede abfällig über Menschen die sagen: „Ich kaufe, was mir gefällt“ und „Es ist mir zu umständlich zweimal in die Stadt zu gehen, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen“ oder „Es passt nicht in meinen Lebensstil, wenn ich mich beschränke.“

 

Und was ist mit dir?

 

Nein, du redest natürlich nicht abfällig über Leute, die sich bemühen auf ihren Konsum zu achten.

Wenn du redest, habe ich immer das Gefühl du erwartest, dass ich mich dafür entschuldige, dass ich lieber fair und ökologisch kaufe und ich mich nicht auf meiner Bequemlichkeit ausruhe.

 

Soll ich mich jetzt echt dafür entschuldigen, dass ich nicht so bin wie du? Soll ich mich dafür entschuldigen, dass mir meine Mitmenschen nicht egal sind, auch wenn sie am anderen Ende der Welt leben und meine Kleidung nähen? Normalerweise bin ich da zurückhaltend und bringe das Gespräch erst gar nicht auf dieses Thema, aber wenn du darauf kommst und mit solch einer Arroganz und in deiner Bequemlichkeit gefangen mit fadenscheinigen Ausreden alle Bemühungen von anderen zunichtemachst, dann kann ich mich nicht mehr zurückhalten. Und ja, vielleicht rede ich dann abfällig über solche Menschen, aber dass du vorher mein Leben quasi komplett unter den Teppich gekehrt hast, siehst du nicht, denn es liegt ja jetzt unterm Teppich und was du nicht sehen kannst, das existiert für dich nicht. Dann bäume ich mich auf unterm Teppich, du stolperst darüber und sagst dann, ich hätte abfällig über dich geredet.

 

Am liebsten würde ich schreien, dich anschreien, damit meine Stimme dich auf deinem hohen Thron überhaupt erreicht, aber ich entschuldige mich lieber, schließlich habe ich dich ja zu Fall gebracht und ich will ja niemandem weh tun. Meine Mitmenschen sind mir eben nicht egal, auch du nicht.

 

Deswegen entschuldige, dass ich lieber wenig und dafür mit gutem Gewissen kaufe. Entschuldige, dass auch mein geringes Gehalt, im Vergleich zu deinem, dazu ausreicht auf nachhaltige Produkte zu setzen. Entschuldige, dass auch meine Zeit ausreicht mir Gedanken zu machen, obwohl ich genauso eine Vollzeitstelle plus Fahrzeit Ehrenamt habe. Entschuldige, dass ich mich aufgerafft bekomme, trotz Depression und Erschöpfung. Entschuldige, dass ich dir damit deine Bequemlichkeit und Arroganz vor Augen führe. Entschuldige, dass du so das Gefühl hast, dass ich abfällig über dich rede. Entschuldige, dass ich dich zu Fall gebracht habe.

10.9.17 17:30


Wie ich mich fühle

Ich fühl mich wie eine Puppe, leblos und schwer 

Ich fühl mich wie ein Luftballon, aufgeblasen und leer 

Ich fühl mich wie ein einsamer Stein 

Versinkt im großen Meer und ist selbst so klein 

  

Ich fühl mich wie eine alte Maschine  

Die zerbrochenen Stellen zwar repariert 

Und versehen mit einer neuen Miene 

Doch die alten Gelenke nicht geschmiert 

  

Ich fühl mich wie ein Apfel, von Würmern zersetzt 

Ich fühl mich wie ein Geheimnis, gerade ausgeschwetzt 

Ich fühl mich wie Krach in einer Schallschutzmauer 

Zwar da, aber nicht von langer Dauer 

  

Ich fühl mich wie ein ausgeschlachtetes Lied 

Von allen gecovert, von allen gesungen 

Zwar einen packenden Beat 

Aber in der Masse verklungen 

 

Ich fühl mich wie ein Schauspieler, lebhaft doch nicht echt  

Ich fühl mich wie eine Bitte, die ihr nicht aussprecht 

Ich fühl mich wie ein unerfüllter Traum 

Zerplatzt in einem nicht vorhandenen Raum

27.8.17 19:28


Versöhnen

Du hast dich schön brav eingereiht 

Trägst dein weißes Taufkleid 

Willst damit deine Unschuld beweisen 

Pfeifst ein Lied, eins von den Leisen 

Schaust mich an mit deinem Hundeblick 

Aber ich fall nicht rein auf deinen Trick 

 

Du hast noch nie in einer Schlange gestanden 

Mit diesem Blick kannst du bei mir nicht landen 

Ich sehe, dass es dahinter leer 

Das Taufkleid passt schon lang nicht mehr 

Du triffst keinen  von den Tönen 

So schnell werden wir uns nicht versöhnen 

21.8.17 08:58


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